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Die ersten Schritte auf neuem Gebiet.

Aktualisiert: 3. Juni 2023

Cancún, Yucatan, Mexiko


Verfasser: Ana, Datum: 12.02.2023


00:30 Endlich gelandet!

Jetzt nur noch warten, bis nacheinander die Passagiere das Flugzeug verlassen haben, um den Weg zum Immigration-Center zu finden. Leider einfacher gesagt als getan, denn die Wegbeschreibungen zum Immigration-Center haben komplett gefehlt und um Mitternacht war der Flughafen wie leergefegt. Also sind wir einfach einer Gruppe aus unserem Flugzeug hinterher getrottet, enttäuschenderweise in die falsche Richtung. Nach einem kleinen Umweg wurden wir dennoch fündig und konnten uns als einer der Letzten einen kleinen gelben A5 Zettel für die Einwanderungsbehörde besorgen. Das Ausfüllen hat uns wegen einiger Verständigungsprobleme auch nochmal eine viertel Stunde gekostet. Macht aber nichts, immerhin sind wir gerade im ersten Land unserer Reise angekommen. Mit dem Zettel und unserem Handgepäck bestückt haben wir uns dann aufgemacht, unseren Stempel für die Reisepässe abzuholen. Ganze 2 Schalter hatten sie für unser Flugzeug, also rund 200 Passagiere, geöffnet. Jetzt hieß es, alle gesammelten Erfahrungen der „Einkaufs-Kassenschlangen-Wahl“ zusammenzuführen und die schnellere der beiden Schlangen auswählen… Na ja, was soll ich sagen, war natürlich die falsche Wahl. Nachdem wir also die Schlange gewechselt haben, ging es nur noch um eins: Formuliere den besten Satz, damit wir ein so langes Visum wie möglich bekommen, denn das bestimmt der Grenzbeamte, dem wir unsere Pässe vorlegen dürfen. Als wir gegen 02:00 endlich an der Reihe waren und dem netten Herren ein freundliches „Hola“ entgegengeworfen hatten, wurden wir nach Unterkunft und Grund unseres Besuches gefragt. Da wir nur für die nächsten 4 Tage eine Unterkunft nachweisen konnten, versuchten wir ihm zu erklären, dass wir durch ganz Mexiko reisen wollen und noch nicht wissen, wohin wir als Nächstes gehen. Er grinste nett und stempelte bzw. beschrieb unsere Reisepässe ohne Weiteres auszuführen, danach wünschte er uns eine gute Reise und ließ uns passieren. Aufgeregt guckten wir in unsere Reisepässe „Visum bis 23.07.2023“. Eva und ich grinsten uns an. Volle 180 Tage!! Nach diesen tollen Nachrichten ließen wir die restlichen Kontrollen über uns ergehen und standen endlich mit allen Taschen außerhalb des Flughafens, natürlich mit Pulli und Jogger, viel zu warm gekleidet, bei kuscheligen 25 Grad Mindesttemperatur in der Nacht.

Nach einem kurzen Blick auf Maps, stand fest: 30min mit dem Auto zur Unterkunft und der nächste Bus fuhr 08:00 früh. Also wandten wir uns wohl oder übel zur Taxigesellschaft um. Die nette Frau grinste uns an und gab uns zu verstehen, dass wir für 70 Dollar pro Person gerne ein Taxi nehmen können. Erschlagen vom Preis, prustete ich sie an und versuchte ihr zu erklären, dass wir mit dem Geld eine ganze Woche essen gehen können und wir das auf keinen Fall bezahlen werden und uns eine andere Möglichkeit suchen. Dann drehte sie sich um und zückte ihr Handy. 10min später heiß es dann 35 Dollar für beide. Nehmen wir! Zusammen mit anderen Reisenden, die nicht so viel Glück im Verkaufsgespräch hatten, fuhren wir zum ersten Airbnb in Cancún. Dort angekommen, haben wir uns aufs Bett fallen lassen und erstmal durchgeatmet. Kurzer Blick auf die Uhr: 03:00 Nachts. Geil, Check-out ist um 10:00, mit aufstehen und packen blieben uns also ganze 5 ½h zum Ankommen und Schlafen. Also wurde schnell das noch verbliebene Käsebaguette aus der Flugzeugküche verdrückt, Wasser aus dem Wasserhahn durch unseren Filter gejagt und der angesammelte Dreck der Flugreise vom Körper gespült. Dann Klima an und ab ins Bett.


to be continued…








 
 
 

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