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Aller Anfang ist schwer: Niederlande & Belgien

Verfasser Ana Datum 03.02.2023


Hola! Hallo! Grüzie und so.

Schön euch hier auf diesem Blog begrüßen zu dürfen. Ich weiß, wir haben versprochen uns schon früher zu melden, aber so ist das eben, wenn man unterwegs ist. Jeder Tag ist vollgepackt mit Aktivitäten und abends fällt man nur noch ins Bett. Ja und plötzlich ist halt auch schon der 03.02.23 an dem ich diese ersten Zeilen schreibe und wir haben schon 3 Wochen hinter uns. Da es heute aber regnen soll, haben Eva und ich beschlossen in unserem Camp auf Holbox zu bleiben und ein paar Gedanken festzuhalten.


Aber lasst mich ganz vorne anfangen:


Wir schreiben den 13.01.23… Ein schwarzer Tag in den Geschichtsbüchern, aber auch der Anfang von etwas Großem.

Von Leipzig loszufahren war schon eins der emotionalsten und schwersten Erlebnisse meines Lebens, vor allem, wenn man den Schlafentzug und Orgastress der vergangenen Tage mit einberechnet. Aber einmal auf der Straße und ein paar Kilometer hinter uns, haben wir uns wieder etwas freuen können, denn vor uns liegen noch wunderschöne 7 Tage mit Rolf und Charley, die uns netterweise einfach mal so nach Brüssel bringen. Natürlich mit Zwischenstopp im schönen niederländischen Städtchen Domburg und einem ziemlich geilen Airbnb.


Aber vorher geht's noch fürs Wochenende nach Hamburg, Philipp und Anja besuchen. Dort haben wir das wunderschöne Hamburger Wetter genossen und schönsten nordischen Regen auf der Haut gespürt. Dennoch war es ein sehr gelungenes Wochenende. Wir konnten noch ein paar Besorgungen für unsere Reise machen und haben am Samstagabend einen Abstecher ins Miniaturwunderland gemacht… und Wow. So eine Verliebtheit ins Detail sieht man selten. Über mehrere Stockwerke und Quadratmeter kann man wie "Gott" (oder ähnliches) auf die verschiedensten Länder blicken, und genießt unterschiedliche Szenarien des Alltags. Leider mussten wir nach 3 Stunden wieder gehen, hätten aber Tage dort verbringen können. Also für alle eine klare Empfehlung!



Nach erneutem Abschiedsschmerz gings dann am Sonntag wieder auf die Straße: auf in die Niederlande. Dort angekommen hatten wir eine sehr schöne Zeit und den ersten Strand, der nur einen 10min Fußmarsch entfernt lag. Allerdings nicht so karibisch wie die Folgenden, dafür mit wohligen Temperaturen um den Gefrierpunkt und schönstem Westwind. Diese Woche hat uns auch nochmal gezeigt, wie gerne wir einfach bei 28 Grad im Hemd und kurzer Hose am Strand chillen wollen. Natürlich wurde sich auch weitergebildet, indem wir die umliegenden Orte Middleburg und Vlissingen bestaunten und niederländischen Käse verköstigten. Auch die Belgier blieben vor uns nicht verschont, da sich unser Airbnb in unmittelbarer Nähe zur belgischen Grenze befand und wir vier einen kleinen Abstecher nach Antwerpen gemacht haben, um ein Käffchen zu schlürfen und belgische Waffeln zu essen. Kann man schon mal machen. Ansonsten wurde noch gearbeitet, organisiert, gebacken, viel gekniffelt und wizzzzard gezockt. Alles in allem eine wirklich sehr schöne Woche… und dann war es wieder so weit: erneut ins Auto steigen, ein letztes Mal europäische Straßen genießen und schon wieder Abschied nehmen.



Die letzten 2 Tage in gewohnter Kälte haben wir dann im Brüssel verbracht und uns im Ibis "Budget" für unschlagbaren 57€ pro Nacht einquartiert. Die bisher mit Abstand teuerste Unterkunft, die Eva und ich uns geleistet haben. Aber naja, nutzt nichts. Ansonsten bestand unser Aufenthalt in Brüssel aus Wäsche waschen und am Flughafen rumhängen, einerseits, um uns zu versichern, dass wir am 23.01. wirklich fliegen - bei vorherigen Anrufen hatte man uns nämlich erzählt, dass unter unserer Buchungsnummer keine Reservierung zu finden ist… - und andererseits, weil unser Flieger (nachdem er schonmal 2 Tage nach hinten verschoben wurde) am Abflugtag 4 Stunden Verspätung hatte 👌 also hieß es zwei kleine, viel zu teure Baguettes essen und Kaffee bzw. eine Frühstückssmoothie trinken. Glücklicherweise hatte uns die Fluggesellschaft jeweils 10€ Guthaben als Entschädigung auf unsere Tickets geladen, sodass ich nur den Kaffee selber bezahlen musste…



Naja, irgendwann ging es dann auch wirklich los. Also Kopfhörer auspacken, Beine in eine rechtwinklige Position bringen (war anders auch nicht möglich) und 14h Boardprogramm genießen. Kleine Notiz am Rande: das Essen war erschreckend lecker! Allerdings gab es neben der nicht vorhandenen Beinfreiheit und zurückgeklappten Rückenlehnen vom Vordermann, leider noch eine kleine Unannehmlichkeit: Ich hab mich schön erkältet. Alle Nasengänge waren bestens zugekleistert und das Schönste: Zwischenlandung in Kuba für eine halbe Stunde. Also 4-mal Druckausgleich… Schlimmster. Flug. Ever.


To be continued…..

 
 
 

1 Kommentar


Magda 🩷
08. Feb. 2023

Mega tolle Einblicke! Eva hat mir ja schon einiges erzählt aber du hast nochmal mehr details gut formuliert geliefert :* und die Fotos untermalen das ganze auch sehr gut :)

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